Kindertageseinrichtung Kleiner Prinz e.V.

Auftrag der Einrichtung: Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Alter von 4 Monaten bis zum Schuleintritt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Landes NRW
Gründung: 2007
Lage: Innenstadt Ost
Öffnungszeit: 7.00 – 17.00 Uhr
Angebot: 40 Plätze im Alter von 0 – 6 Jahren

Besonderheit unserer Einrichtung

Als Träger der freien Jugendhilfe existiert in unserem Verein ein besonderes Engagement und Interesse für die Belange der Kinder und somit der Einrichtung. Die Mitgliederschaft besteht vorwiegend aus Eltern, deren Kinder die Einrichtung besuchen. Daher profitiert die fachliche Arbeit von kurzen Kommunikationswegen und dem gemeinsamen Ziel der bestmöglichen Förderung der Kinder.

Das pädagogische Team besteht derzeit aus 6,5 pädagogischen Fachkräften. Eine Köchin sorgt für ein täglich frisches, gesundes und abwechslungsreichen Mittagessen. Zu diesem Zweck kooperieren wir mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund.

Die Geschäftsführung der Einrichtung bildet der in der Vollversammlung gewählte Vorstand.

Das Haus

Das Gebäude mit dem Charme einer alten Villa bietet auf insgesamt ca. 400 m² viel Platz zur individuellen Entwicklung der Kinder.

Neben zwei großzügigen Gruppenräumen runden ein Bauraum, ein Künstleratelier, ein Bewegungsraum, ein Schlafraum, ein Snoozleraum und eine Küche das Angebot ab. Der attraktiv gestaltete Außenbereich bietet ausreichend Platz für den kindlichen Bewegungsdrang und fördert gleichzeitig die körperliche Koordination durch die unterschiedlichen Spielgeräte.

Pädagogische Leitgedanken

(in Übereinstimmung mit den Grundsätzen zur Bildungsförderung NRW „Mehr Chancen auf Bildung von Anfang an“ Hrsg.: MGFFI NRW 2010):
„Kinder sind kompetent
Bildung beginnt mit der Geburt. Bereits vom ersten Tag an entdeckt, erforscht und gestaltet das Kind seine Welt. Es ist Akteur seiner Entwicklung und erschließt sich die Umwelt. Aus eigenem Antrieb heraus will es die Dinge, die es umgibt, verstehen und Neues dazulernen.“
[„Mehr Chancen auf Bildung von Anfang an“ (S. 17)]

Kinder lernen durch eigenes Handeln und zwar in ihrem eigenen Tempo. Kinder sind motiviert und wollen lernen. Neugier ist die wirksamste Art der Motivation.

In unserer KiTa gibt es daher keine Angebote nach „Stundenplan“. Die Kinder wählen ihre Spielpartner, das Spielmaterial, den Spielort und die Spieldauer über weite Phasen des Tages selbst aus.

Im Rahmen des Morgenkreises, des Mittagessens oder der Ruhephase lernen sie, dass es notwendig und gut ist zur gleichen Zeit mit anderen gemeinsam das Gleiche zu tun. Wir ermutigen die Kinder Dinge zu tun, die nicht ihrem momentanen Interesse entsprechen.

Als Erzieher betrachten wir uns als Begleiter und Impulsgeber. Wir motivieren und unterstützen die Kinder in ihrer Spieltätigkeit und regen sie an den jeweils nächsten Schritt zu tun. Dabei lassen wir ihnen den Freiraum selbst zu entscheiden, wann sie Neues versuchen möchten.

Bilinguale Erziehung

Seit Oktober 2010 führen wir bilinguale Erziehung (Deutsch/Englisch) nach der Immersionsmethode durch. Ein Dipl.-Sozialpädagoge (FH), gebürtiger Kanadier, interagiert permanent in seiner Muttersprache mit den Kindern.

Dies ermöglicht den Kindern die Erfahrung, dass sich Menschen verstehen können auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen – eine Lernerfahrung, die fast noch wertvoller ist, als das Lernen einer Fremdsprache.

Das Ziel der bilingualen Erziehung ist den Kindern positive Erfahrungen mit einer anderen Sprache zu ermöglichen. Sie sollen und werden nicht englisch sprechend den Kindergarten verlassen. Aber sie werden vielleicht besonders motiviert sein in der Schule am Unterrichtsfach „Englisch“ oder einer anderen Sprache teilzunehmen, weil sie gute Vorerfahrungen damit gemacht haben.

Musikalische Früherziehung

Einmal in der Woche kommt ein Musikpädagoge zu uns und bietet im Gießkannenprinzip Musik zum Mitmachen für alle Kinder der Einrichtung in kleinen Gruppen an. Jedes Kind kann teilnehmen und wird motiviert mitzumachen – es steht den Kindern aber frei sich dagegen zu entscheiden.

In der Regel machen alle Kinder begeistert mit. Sie probieren Rhythmusinstrumente aus, singen und tanzen. Ganz nebenbei lernen sie was ein „Metronom“ ist oder das die „4“ in der Musik eine ganz besondere Rolle spielt (4/4-Takt etc.).

Ernährung

Gerade bei Kleinkindern funktioniert das natürliche Sättigungsgefühl noch. Sie essen in ihrem eigenen Tempo (viel langsamer als Erwachsene) und bemerken gut, wann sie genug Nahrung aufgenommen haben.

Leider verlernen einige Kinder diese Kompetenz, weil ihnen von Außen suggeriert wird, dass „Hunger“ oder „Satt-sein“ zu ignorieren ist und sie „aufessen“ sollen.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder auf ihr „Bauchgefühl“ hören und vertrauen. Wir ermutigen sie zu entscheiden, ob sie satt sind, weiteressen möchten und wie viel sie wovon essen möchten.

Dank der Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung und den kulinarischen Fähigkeiten unserer Köchin steht den Kindern täglich frische, abwechslungsreiche und leckere Verpflegung zur Verfügung.